Urlaubstagebuch

Um Ihnen zu zeigen, wie abwechslungsreich ein Urlaub bei uns ein kann, stellen wir Ihnen hier ein kurzes Urlaubstagebuch vor. 

Folgendes hat eine Familie mit drei Kindern (5/5/9) während ihres 14-tägigen Aufenthaltes erlebt:

1. Tag:
Ankunft am Nachmittag. 

Da noch einige Lebensmittel eingekauft werden müssen, fahren wir nach Immenstadt. Dort gibt es ebenso wie in Sonthofen viele bekannte Discounter und ein Besuch in der Stadt ist immer wieder nett. Abends wollen unsere Kinder dann zum Füttern der Tiere in den Stall. Leider bemerken wir erst jetzt, dass wir die Gummistiefel zu Hause vergessen haben. Frau Kiesel hilft uns gerne mit ein Paar eigenen Stiefeln aus, so dass die Kinder doch noch ihre geliebten Lämmern und Kälbchen besuchen können.

2. Tag:
Wir lassen es langsam angehen und fahren nach Fischen. Dort füttern unsere Kinder gerne die zutraulichen Vögel und Eichhörnchen im Stadtwald. Wir haben diesmal besonderes viel Glück, da am Rande des Parks ein Wiesenfest eines der ortansässigen Vereine stattfindet. Für Kinder gibt es eine riesige Hüpfburg, die unsere drei sofort im Sturm erobern. Wir Eltern können unterdessen im Schatten der Bäume ein kühles Radler genießen. Vor dem eigentlichen Rückweg wollen die Kinder noch in den kleinen Flüssen rund um die Kneippanlage spielen. Das Wetter ist einfach zu toll um hieran vorbei zu gehen.

Wieder auf dem Ferienhof angekommen, regt Frau Kiesel ein gemeinsames Lagerfeuer der Hofgäste an. Es wird Stockbrot geben. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen

3. Tag:
Heute geht es ins nahe gelegene Kempten. Hier können wir die vergessenen Gummistiefel für den Stall kaufen. Shoppen ist angesagt.

4. Tag:
Ein Besuch der Siedelalpe steht auf dem Programm. Wenn man von Immenstadt aus in Richtung Bergstättgebiet fährt und dann nicht Richtung Knottenried abbiegt, sondern geradeaus Richtung Missen weiter fährt erreicht, man nach wenigen Metern einen Parkplatz. Von dort aus kann man durch einen Wald und nachher über Weiden zur Siedelalpe wandern. Hier schließen sich noch kleinere Rundwege an, die man je nach Lust und Wetter auch noch gesehen haben sollte. Der Ausblick auf den Alpsee ist Klasse.

5. Tag:
Der nächste große Ausflug steht an. Unser Ältester will nach Schloss Neuschwanstein. Also auf nach Füssen. Leider sind die Parkgebühren am Schloss sehr hoch. Auch der Preis der Familieneintrittskarte ist mit 20 Euro üppig bemessen. Man erhält eine feste Zeit, zu der man ins Schloss eingelassen wird. Mehrstündige Wartezeiten sind üblich. Ärgerlicherweise wird eine neue Parkkarte fällig, wenn man das Areal verlässt, um die Wartezeit für Erkundungen in der Umgebung zu nutzen. Das ist insbesondere mit Kindern sehr ungünstig. 

Im Nachhinein erscheint es uns klüger, mit der Seilbahn auf den auf den Tegelberg zu fahren und zum Schloss zu wandern. So kann man die weltberühmten Ausblicke besser genießen. 

Die Führung empfanden wir übrigens als lieblos herunter gespulte Schnellabfertigung. Ob wir darauf ein weiteres Mal Lust haben, halten wir für fraglich…

6. Tag:
Das Bergbauernmuseum in Diepolz steht auch in diesem Jahr auf dem Programm. Die Kinder mögen es wegen des tollen Spielplatzes, der Spielscheune und dem Klettertraktor. Auch das Melken-Üben am „Kuh-Dummie“ ist immer wieder ein Gaudi. Für uns Erwachsene ist das gut aufbereitete und immer wieder ergänzte Museum über die Allgäuer Milchwirtschaft interessant. Die Aussicht vom höchsten Punkt auf der Alpe ist auch immer wieder ein Genuss und der selbst gebackene Kuchen in der museumseigenen Alphütte ist wirklich nicht zu verachten. 

Für Fans des Allgäuer Bergkäses ist ein Besuch in der Käserei neben dem Museum ein Muss, nicht zuletzt weil man reichlich von den leckeren Käsesorten probieren darf, die es hier zu kaufen gibt.

7. Tag:
Ein besonderer Tag für alle: Vor Reiseantritt hatten wir per Internet Karten für eine Vorstellung der Augsburger Puppenkiste geordert. Heute ist es soweit – es geht nach Augsburg. Es ist unbedingt empfehlenswert, zusätzlich zur Vorstellung für das liebevoll gestaltete Museum im Haus der Puppenkiste, in dem alle „Stars“ im Original bestaunt werden können, ausreichend Zeit einzuplanen (mind. 1 Std.). Auch die Stadt Augsburg selbst ist wirklich einen Besuch wert. Am Ende sind wir uns alle einig: das werden wir bei Gelegenheit wiederholen.

8. Tag:
Anlässlich des Stadtfestes ein weiterer Besuch in Immenstadt. Diesmal planen wir reichlich Zeit ein, da unsere Kinder noch sämtliche Bronzefiguren aufsuchen wollen, auf die sie klettern können (Ziegen, Kühe, Bierkutscher…). Davon gibt es in Immenstadt nicht gerade wenige…

9. Tag:
Wanderung zur Starzlachklamm. Zuerst spielen die Kinder im unteren Bachbereich und bauen Staudämme und dann geht es durch die Klamm – eine bizarre Schönheit, die uns auch nach mehreren Besuche immer wieder in ihren Bann zieht. Oberhalb wandern wir dann zur Alpe Topfen. Eine kühle, milde Buttermilch wie sie typischerweise an den Allgäuer Hütten verkauft wird, ist jetzt genau das Richtige. So gestärkt geht es dann wieder abwärts zum Parkplatz

10. Tag:
Regen… Also besuchen wir das Erlebnisbad „Wonnemar“ in Sonthofen.

11. Tag:
Bergwandern ist angesagt. Heute geht es auf den Mittag. Leider verkraften unsere Kinder den steilen Anstieg nicht. Ab der Mittelstation müssen wir die Wanderung mit der Seilbahn fortführen. Netter wäre wahrscheinlich gewesen, den kompletten Aufstieg per Seilbahn durchzuführen und dann weiter hoch zur Alpe Oberberg zu wandern. Je nach Puste kann man dann z.B. zur Mittelstation hinunter laufen.

12. Tag:
Heute ist wieder ein Regentag. Die Kinder spielen mit den anderen Kindern im Aufenthaltsraum. Es regnet zwar in Strömen, aber es macht keinem etwas aus. Am Abend fahren wir dann alle zur Alpe Kammeregg . Frau Kiesel hat dort ein Kässpatzen-Essen organisiert. Es ist ein geselliger zünftiger Abend.

13. Tag:
Als Abschluss ist die neue Sommelrodelbahn, der Alpsee Coaster, angesagt. Oben angekommen wären wir gerne noch den schönen Weg zur Alpe Obere Kalle gegangen. Leider macht uns das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wir sausen daher direkt mit dem Coaster ins Tal. 

Am Nachmittag geht es dann ins Immenstädter Schwimmbad – immer wieder eine gute Adresse für Familien mit kleineren Kindern, da im Nichtschwimmerbecken jede Menge Schaumstoffspielzeug für die Kleinen angeboten wird.

14. Tag:
Wegen des schönen Wetters integrieren wir in die Rückfahrt noch einen Aufenthalt im Skyline Park, einem Freizeitpark in der Nähe von Bad Wörishofen.